Kategorie: Stricken gegen die Kälte

Danke für viele Wollspenden und tatkräftige Unterstützung unseres STRICKEN GEGEN DIE KÄLTE!

Hier die ersten Fotos aus dem Libanon. Unsere Pakete sind alle angekommen. Ein Großteil konnte schon abgeholt werden und wird sortiert. Einige Pakete sind noch beim Zoll. Da derzeit im Libanon ein Lockdown ist, können diese Pakete erst nach dem Lockdown abgeholt werden. Lina, unserer Kooperationspartnerin vor Ort, ist sehr glücklich über die 230 kg gespendeter Wollsachen, die wir im Dezember schicken konnten.
Unsere Sachen sind immer willkommen. Aber jetzt sind sie besonders von Nöten. In einem Konflikt zwischen Libanesen und syrischen Flüchtlingen wurde ein Flüchtlingslager von Libanesen angezündet und viele schutzsuchende Menschen haben alles verloren, was sie hatten. Hier ist ein Artikel zum Vorfall im Libanon: http://www.naharnet.com/stories/en/278037

So freuen wir uns weiter über Wollspenden und fertig Gestricktes, denn auch im Libanon ist jetzt Winter.
Ihre Spenden können montags kontaktlos abgegeben werden:
Martin Pier
Bistum Aachen
Büro der Regionen Aachen-Stadt und Aachen-Land
Eupener Str. 134, 52066 Aachen
Tel.: 0241 4790134 – Fax: 0241 4790222
E-Mail: martin.pier@bistum-aachen.de


Stricken gegen die Kälte

Eine unserer Aktionen, mit der wir besonders viele Menschen in Aachen und sogar deutschlandweit erreichen, ist das Strickcafé und die damit verbundenen Woll- sammeltage.
Die Wollsammeltage finden zweimal jährlich statt und es gibt immer einen Länder-schwerpunkt mit Flüchtlingsbezug. So haben wir schon über den Iran und den Irak, den Libanon und Afghanistan, die Situation von Roma in den Balkanländern und die Türkei informieren können.
Leidenschaft für das Stricken haben die Frauen des Strickcafés – mit der gesammelten Wolle haben sie auch das Material, um jeden Mittwoch im Strickcafé gemeinsam zu stricken und sich auszutauschen. Die fertigen Strickwaren werden dann über uns persönlich bekannte Kontakte in die Zielländer geschickt, die beim Stricken gemeinsam als Länderschwerpunkt ausgewählt wurden.
Eigentlich alles ganz einfach und eine Frage der Organisation? Mitnichten! Beim Zielland Iran, in das die gestrickten Sachen an Flüchtlinge aus Afghanistan geschickt wurden, konnten aus Sicherheitsgründen immer nur kleine Pakete geschickt werden, damit das Ganze nicht auffällt. Eines Tages kamen Pakete zurück und es mussten und konnten andere Wege gefunden werden, um die Spenden in die richtigen Hände kommen zu lassen. Alle unsere Pakete sind angekommen und die Sachen konnten an Flüchtlinge verteilt. Es wurde bei einer vermeintlich ganz simplen Aktion, dem Stricken, viel über die Situation afghanischer Flüchtlinge im Iran gesprochen und viele Teilnehmerinnen des Strickcafés unterstützten die Petition gegen Abschiebungen nach Afghanistan sowie die Mahnwache „Abschiebestopp nach Afghanistan“.
Motivierend für die Strickerinnen sind natürlich solche Rückmeldungen: Meine Freundin im Iran hat erzählt, dass die Kinder sich riesig gefreut haben. Sie haben sogar gesagt, weil sie jetzt schöne warme Kleider geschenkt bekommen, werden sie in der Schule sehr fleißig sein mit der Hoffnung, dass sie nochmal so was bekommen können. Ist das nicht süß?! Vielen Dank euch für diese wertvolle Freude!
Die Freude, wenn die Pakete am Bestimmungsort angekommen sind, ist im Strickcafé immer groß. Wichtig sind auch Fotos, auf denen die selbst gestrickten Sachen wiedererkannt werden können.
Ein ähnliches Beispiel ist die Türkei. Von zwei Projekten, an die unsere Spenden gehen sollten, war der halbe Vorstand plötzlich inhaftiert und somit die Menschenrechtssituation in der Türkei intensiv diskutiertes Thema beim Stricken. Die Motivation, die Situation in der Türkei weiter in die Öffentlichkeit zu tragen und Flüchtlinge dort zu unterstützen, ist so groß, dass ein ganzes Jahr zugunsten der Türkei handarbeitet wurde.
Mit Wollsammeltagen und dem damit verbundenen Interesse der lokalen Medien erreichen wir viele Menschen, die dann über das eigentlich völlig unpolitische Stricken etwas von unseren Länderinformationen und die Amnesty-Flüchtlingsarbeit erfahren und diese auch zahlreich unterstützen.
Üblicherweise (bis zur Pandemie und hoffentlich bald wieder) finden die Wollsammeltage in der Citykirche statt. Gestrickt wird im Welthaus bzw. im Garten des Wethauses in Aachen. Das Porto für die Pakete, Versand von Einladungen etc. läuft über den Kooperationspartner im Bistum, das Büro der Regionen. Besonders freuen wir uns über Spenden, die uns regelmäßig immer wieder erreichen und helfen, das Strickcafé seit 2014 durchführen zu können. Eine besonders kreative Unterstützerin nutzt ihre Strickkurse, um für das Projekt zu werben und dann sowohl Wolle als auch Spenden zu gewinnen. Viele Frauen, die sich nicht mehr so häufig aus dem Haus wagen, stricken zu Hause und freuen sich, so auch das STRICKEN GEGEN DIE KÄLTE unterstützen zu können.
Es ist ein Projekt, das vielen Unterstützenden sehr ans Herz gewachsen ist. Weiterhin gilt: Wir wissen um die therapeutische Wirkung des Strickens und wollen gemeinsam gegen die Kälte stricken. Die fertiggestellten Strickwaren können, wenn gewünscht, auf sicherem Weg zu Flüchtlingen in Krisenregionen geschickt werden. Herzlich eingeladen sind Flüchtlingsfrauen und alle, die Stricken lernen möchten, sich mit ihrer Häkelarbeit zu uns gesellen wollen oder die Begegnung mit Flüchtlingen suchen. Bei den Treffen erfahren wir mehr über die Situation in den Ländern, aus denen Menschen kommen, um in Europa Schutz zu suchen. Dank unserer erfolgreichen Wollsammelaktionen können wir das Material stellen.

Wir freuen uns, wenn Sie Kontakt aufnehmen: Ingeborg Heck-Böckler i.heck-boeckler@amnesty-aachen.de oder asylgruppe1206@amnesty-aachen.de

Weitere Informationen unter: https://save-me-aachen.de/ oder bei Facebook: https://facebook.com/savemeaachen

Strickcafé im September

Im September kam die Aachener OB Kandidatin Sibylle Keupen an einem Nachmittag zum Strickcafé der Save-me-Kampagne.
Stricksachen entstehen derzeit für Flüchtlings im Libanon unter dem Motto STRICKEN GEGEN DIE KÄLTE. Youssef berichtet aus seinem Heimatland und motivierte weiter engagiert für Flüchtlinge im Libanon zu stricken.
Schon vor den verheerenden Explosionen, die im Hafen von Beirut am frühen Abend des 04. August weite Teile der Stadt verwüstet haben, war die Not im Libanon groß. Jeder vierte der insgesamt sechs Millionen Einwohner ist ein syrischer Flüchtling. Für diesen weltweiten Rekord und die dadurch vermutete Willkommenskultur hat der hochverschuldete Kleinstaat am Mittelmeer viel internationale Anerkennung erhalten. Nach den Explosionen, mit vielen Toten und Verletzten und massiven Zerstörungen und Unruhen hat sich die Situation der Flüchtlinge noch verschlechtert.
Auch Fragen der Mobilität im öffentlichen Personennahverkehr und die Sicherheit von Radfahrern wurden besprochen.
Von großem Interesse war auch die Frage, ob sich Aachen für die zusätzliche Aufnahme von Flüchtlingen als sicherer Hafen engagieren könnte. Die Themen diskriminierungsfreier Schulbesuch für Flüchtlingskinder, medizinische Versorgung und Unterbringung, sowie die Wichtigkeit des Café Zuflucht als Beratungsstelle waren weitere wichtige Themen.
Es war ein interessanter Nachmittag, herzlichen Dank an alle für die investierte Zeit!

Unterstützung unseres „Stricken gegen die Kälte“

Dankbar sind wir über die großartige Unterstützung unseres „Stricken gegen die Kälte“ aus Sittard! Dort hat sich nach unserem Vorbild ein Partnerstrickcafé gegründet, dass uns seit vielen Jahren unterstützt. Gestern war es dann wieder einmal so weit: Wir konnten Kunstwerke aus Wolle abholen und brachten Wolle für weitere Handarbeitsstunden.

Wichtig, dass auch auf diesem Wege die Situation von Flüchtlingen im Libanon weiter Beachtung findet und über unsere Kontakte die Wollsachen hoffentlich bald in den Libanon gelangen können. Nach den Explosionen vom 4. August in Beirut, mit vielen Toten und Verletzten und massiven Zerstörungen und Unruhen, wird sich die Situation der Flüchtlinge sicherlich noch verschlechtern. Unsere Hilfe ist dort gewiß von Nöten und hochwillkommen.

11. Wollsammeltag der Save-me-Kampagne

Rückblick auf den 11. Wollsammeltag der Save-me-Kampagne Zwar fanden bei schlechtem Wetter und Corona-Virus deutlich weniger Menschen den Weg zu unserem Wollsammeltag in der Citykirche, aber dieser war dennoch erfolgreich und sehr vielfältig. Als wir mit dem Aufbauen und den Vorbereitungen beginnen wollten, besprach gerade eine internationale Förderklasse die selbstgemalten Bilder, die rund um das Thema Flucht entstanden waren. Wie zu einem Familientreffen kamen unsere Unterstützerinnen aus den Niederlanden, aus Eschweiler und andere Frauen, und brachten sehr viele gestrickte Kunstwerke. Über diese zuverlässige Mitarbeit sind wir sehr froh. Sogar zwei Pakete mit Wollspenden wurden uns in die Citykirche zugeschickt. Eine Erzieherin hatte im Radio das Interview zum Wollsammeltag (Danke an Antenne AC) gehört und spontan wurde der Spaziergang in die Citykirche gelenkt-selbstverständlich auch mit einigen Wollspenden. Auch die Amnesty-Briefaktion zu der dramatischen Lage an der griechisch-türkischen Grenze fand zahlreiche Unterstützung. Oft fotografiert und nickend kommentiert der Spruch, den wir an die Pinwand geheftet hatten: WER MIT 50 kg NUDELN VORM NIESENDEN NACHBARN FLÜCHTET, SOLLTE NICHT ANDEREN MENSCHEN VORSCHREIBEN, MIT IHREN FAMILIEN IM BÜRGERKRIEG ZU BLEIBEN! Die Gelegenheit zum Austausch bei einem wärmenden Getränk und dem Imbiss wurde gerne genutzt und wir konnten unsere Fotos zeigen und auf die Situation von Flüchtlingen im Libanon, aber auch im Allgemeinen hinweisen. Der nächste Wollsammeltag findet am Donnerstag, dem 10. September 2020 wieder 10:00 – 17:00 Uhr in der Citykirche (Citykirche Aachen, An der Nikolauskirche 3, 52062 Aachen) statt. Wir freuen uns auf Ihre Woll- und Portospenden, sowie die Möglichkeit, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen.

Unterstützung durch das Strickcafé STRICKEN GEGEN DIE KÄLTE im Libanon

„Auch im Libanon ist die Adventszeit eine Zeit der Vorbereitung,
denn Lina Khoury und Ihre Unterstützer*innen vom Kahkaha Projekt bereiten Bekleidungspakete für über 50 bedürftige Kinder vor.
Die Kleidungsstücke und Plüschtiere wurden mit Liebe von den Strickerinnen des Strickcafes in Aachen gestrickt, in den Libanon verschickt und
werden mithilfe von Lina’s Organisation „Kahkaha“ in einem der größten und ältesten Flüchtlingslager des Libanons, „Borj al Barajneh“, an bedürftige Familien verteilt.

Das Kahkaha Projekt ermöglicht es, trotz des hohen Platzmangels im Camp, Kinderspielplätze und Freizeitmöglichkeiten für die dort leben den Kinder zu gestalten.

Bei einer Wohltätigkeitsveranstaltung für Kinder des Camps, werden am kommenden Samstag die Bekleidungspakete mit weiteren kleinen Überraschungen an die dort lebenden Kinder verteilt.

Im Flüchtlingslager, das ursprünglich für 10 000 Menschen vorgesehen war, sind laut der UNRWA rund 20 000 Menschen registriert und leben auf einer Fläche von nur einen Quadratkilometer (die Anzahl an dort lebenden Menschen ist wahrscheinlich noch höher, da besonders seit dem Beginn des Bürgerkrieges in Syrien die Anzahl der Camp Bewohner deutlich anstieg).

Dementsprechend schwierig gestaltet sich das Leben der Bewohner des Camps.
Wie es dort genau aussieht und mit welchen Schwierigkeiten besonders junge Menschen zu kämpfen haben, erklärt und Lina in einem bald erscheinenden Beitrag.“

Wieder ein großer Erfolg: Unser 10. Wollsammeltag


Am 12. September 2019 fand der 10. Wollsammeltag für unser Strickcafé „Stricken gegen die Kälte“ statt. Bei allen Unterstützerinnen und Unterstützern möchten wir uns ganz herzlich bedanken!

Viele Frauen aus dem Strickcafé nahmen sich Zeit und setzten sich in die Citykirche um Interessierten Auskunft über das Projekt zu geben und gemeinsam zu stricken. Bei unserem Imbiss kam es zuu vielen interessanten Gesprächen.
Wie schon die letzten Male kamen Frauen aus Sittard in den Niederlanden, wo nach unserem Vorbild auch ein Strickcafé gegründet wurde. Zu den Wollsammeltagen bringen sie uns nun immer säcke- und kartonweise viele fertige Strickwaren für Flüchtlinge in Krisenregionen. Aus ganz Deutschland kamen Pakete mit Wollspenden und gestrickten Sachen.

Aber wir sammelten nicht nur Wolle, sondern baten nauch um Unterstützung einer Postkartenaktion an Angela Merkel mit der Bitte, sich mit allen Mitteln dafür einzusetzen, dass:

  • alle derzeit in Libyen inhaftierten Flüchtlinge und Migrant_innen unverzüglich freigelassen werden,
  • alle Menschen auf dem Mittelmeer aus Seenot gerettet und an einen sicheren Ort gebracht werden,
  • mehr sichere und legale Zugangswege für Flüchtlinge aus Libyen nach Europa geschaffen werden, auch durch die Aufnahme in engagierten Kommunen.

Selbstvertsändlich gab es auch Informationen über die Save-me-Kampagne und die Flüchtlingsarbeit von Amnesty International.

Zudem nutzten die Gelegenheit, dafür zu werben, den globalen Klimastreik am 20. September zu unterstützen und für Klimaschutz und Menschenrechte auf die Straße zu gehen!

Mit der Wolle, die wir an diesen Wollsammeltagen sammeln, werden Stricksachen für Flüchtlinge hergestellt. Im letzten halben Jahr wurden diese für Flüchtlinge in der Türkei gestrickt. Jetzt geht es dann darum, Flüchtlinge im Libanon zu unterstützen. Wichtig ist es uns aber auch immer, über die Situation in den jeweiligen Ländern zu informieren.
Unser nächster Wollsammeltag findet im Frühjahr 2020 wieder in der Aachener Citykirche statt. Den Termin werden wir frühzeitig bekannt geben. Herzliche Einladung vorbei zu kommen. Wir freuen uns schon jetzt auf viele Besucherinnen und Besucher.

9. Wollsammeltag

Unser 9. Wollsammeltag am 14. März für das STRICKEN GEGEN DIE KÄLTE war wieder ein großer Erfolg!

Bei wirklich schlechtem Wetter hatten wir große Bedenken, ob sich viele Menschen auf den Weg in die Citykirche machen werden… Aber wieder haben über 200 Menschen den Weg in die Citykirche gefunden und ihre Wollspenden und fertige Stricksachen abgegeben.
Danke für diese großartige Unterstützung, die den Projekten in der Türkei zu Gute kommt!

Danke auch für die Unterstützung der Solidaritätsaktionen im Rahmen der MUT BRAUCHT SCHUTZ-Kampagne!Danke für das spontane Flötenkonzert!
Danke für die treuen Besuche aus den Niederlanden: Regelmäßig zu jedem Wollsammeltag werden viele wunderschöne, gestrickte Sachen gebracht und im Gegenzug wird Wolle eingepackt, um auch in den nächsten 6 Monaten wieder für unsere Aktion stricken zu können.
Schon vormerken: Der nächste Wollsammeltag ist am Donnerstag, dem 12.09.2019, von 10 Uhr bis 17 Uhr, wieder in der Citykirche in Aachen, An der Nikolauskirche 3.

Amnesty: AZ und AN 8. Wollsammeltag

Und weiter geht es mit unserem Strickcafé“ Stricken gegen die Kälte“ im Rahmen der Save-me-Kampagne

AKTUELLES AUS DEM STRICKCAFÈ „STRICKEN GEGEN DIE KÄLTE“

Froh konnten kürzlich 93 kg fertiger Stricksachen in die Türkei geschickt werden.

Damit unterstützen wir dort die Arbeit von zwei Projekten:

Zum einen den 2004 gegründeten Verein Rengarenk umutlar dernegi (Verein der Farbenfrohen Hoffnung) in DIYARBAKIR, der den Fokus besonders auf Kinder und Frauen richtet. Dabei geht es um Hilfe für sozial benachteiligte Frauen und die Betreuung in den Armenvierteln, die durch Kriegsflüchtlinge seit den 90er Jahren entstanden sind.
Durch Angebote wie Theaterspielen, Tanz und Folklore, Musikunterricht, Kunsttherapien, Spielzeugverleih und eine Kinderbibliothek sollen vor allem die Kinder gefördert werden.
Der Verein leidet unter sehr starker staatlicher Repression. Alle fünf Vorstandsmitglieder wurden zu hohen Haftstrafen verurteilt und müssen bald die Haft antreten. 

Das andere Projekt ist die 2005 gegründete Koopertiave Ipekyolu Kadin Kooparatifi (Frauen Kooperative an der Seidenstraße) in MARDIN. Auch dort wird schwerpunktmäßig mit Frauen und Kindern gearbeitet.. Ein wichtiges Thema ist Häusliche Gewalt. In dem Verein werden Seifen hergestellt und verkauft (http://www.kadinkooperatifleri.org/koop/index.php?option=com_content&view=article&id=178&Itemid=105). Mit Unterstützung der EU wir das Projekt „Schaffung eines Bewusstseins zur häuslichen Gewalt gegen die Frau“ betrieben. Zum Erlernen von Lesen und Schreiben werden Kurse angeboten. Vorschulerziehung ist ein wichtiger Teil der Arbeit.

In beiden Projekten werden sowohl Flüchtlinge, wie auch sozial benachteiligte Menschen aus den jeweiligen Regionen unterstützt. Wir hoffen, dass es möglich sein wird, in zumindest einem der Projekte ein Partner-Strickcafé zu gründen, mit dem wir uns austauschen und das wir durch Wollspenden unterstützen können.

So haben wir uns entscheiden, auch den nächsten Wollsammeltag am 20. September 2018, wie immer in der Citykirche in Aachen zur Unterstützung dieser beiden Projekte zu nutzen. 
Zum achten Mal findet eine Wollsammelaktion für das Strickcafé „Stricken gegen die Kälte“ der Save-me-kampagne statt. Jeden Mittwoch um 16 Uhr treffen sich dabei Frauen im Welthaus (An der Schanz 1), um für Angehörige und Unterstützerinnen und Unterstützer von geflüchteten Menschen zu stricken, die diese Sachen dann in den Herkunftsländern verteilen.
Wenn Sie diese Aktion unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Woll- und Portospende, die wir zwischen 10.00 und 17.00 Uhr gerne annehmen. Bei einem Imbiss informieren wir über das Strickcafé gegen die Kälte und die politische Situation in der Türkei.
Sollten Sie keine Zeit haben, am Donnerstag, dem 20. September in die Citykirche zu kommen und die Aktion dennoch unterstützen wollen, freuen wir uns über eine Spende auf folgendes Konto: Bistum Aachen, Bank für Sozialwirtschaft Köln, IBAN.: DE56 3702 0500 5112 2225 22, BIC.: BFSW DE 33XXX, Betreff: save me + Name und Anschrift (wenn eine Spendenbescheinigung gewünscht wird).