Kategorie: Mitmachen

Weltflüchtlingstag 2020: JETZT MENSCHEN AUS DEN LAGERN IN GRIECHENLAND EVAKUIEREN!

Zum Weltflüchtlingstag (20. Juni) gibt es wieder Musik von Juan Pablo Raimundo und seiner Band SinFronteras. In dem Lied EMIGRANTES wird von den Erfahrungen erzählt, die Juan Pablo machte. Vor sieben Jahren kam er aus El Salvador und lebt nun in Deutschland:

Neben der Musik möchten wir auch auf die Petition JETZT MENSCHEN AUS DEN LAGERN IN GRIECHENLAND EVAKUIEREN! hinweisen und um Unterstützung bitten:
Allein im Flüchtlingscamp Moria auf Lesbos leben aktuell mehr als 20.000 Menschen, obwohl es nur für 3.000 Menschen angelegt wurde. In einigen Teilen des Flüchtlingscamps gibt es nur einen Wasseranschluss, den sich 1300 Menschen teilen. Familien mit fünf oder sechs Personen schlafen teilweise auf gerade mal drei Quadratmetern.

Ein Corona-Ausbruch wird sich in den beengten Lagern nicht stoppen lassen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Frauen, Männer und Kinder in diesen Bedingungen allein gelassen werden. Sie müssen jetzt sofort evakuiert werden.

Hier der Link zur Petition: https://www.amnesty.de/mitmachen/petition/jetzt-menschen-aus-den-lagern-griechenland-evakuieren
DANKE FÜR ALLE UNTERSTÜTZUNG!

Bitte um Unterstützung der Online-Aktion an Kanzlerin Merkel, den Druck zu erhöhen, dass Schutzbedürftige aus den Lagern auf den griechischen Inseln evakuiert werden

Wir alle erleben während der Corona-Krise, wie wichtig Solidarität im gemeinsamen Handeln ist. Doch nicht alle Menschen sind in der Lage, sich vor COVID-19 zu schützen. Dazu zählen die Schutzsuchenden in griechischen Lagern, die vor allem auf den Inseln in unmenschlichen und beengten Verhältnissen leben.
Wir betreuen unsere Kinder zu Hause, waschen oft unsere Hände. Wir schränken unsere Begegnungen mit Freunden und Fremden ein: Wir versuchen alles uns Mögliche, um die Ansteckungsketten zu unterbrechen oder zu verlangsamen.
Doch diese Maßnahmen sind in den Flüchtlingscamps in Griechenland unmöglich. Zu viele Menschen leben viel zu dicht aufeinander. Insgesamt sind über 40.000 Menschen auf die griechischen Inseln geflohen. Überall sind die hygienischen Verhältnisse und die medizinische Versorgung katastrophal.
Allein im Flüchtlingscamp Moria auf Lesbos leben aktuell mehr als 20.000 Menschen, obwohl es nur für 3.000 Menschen angelegt wurde. In einigen Teilen des Flüchtlingscamps gibt es nur einen Wasseranschluss, den sich 1300 Menschen teilen. Familien mit fünf oder sechs Personen schlafen teilweise auf gerade mal drei Quadratmetern.
„Social-Distancing“ ist schlicht nicht umsetzbar. Ein Corona-Ausbruch wird sich in den beengten Lagern nicht stoppen lassen. Wir dürfen nicht zulassen, dass Frauen, Männer und Kinder in diesen menschenunwürdigen Bedingungen allein gelassen werden. Sie müssen jetzt sofort evakuiert werden.

Aufgrund der aktuellen Ereignisse möchten wir den Druck erhöhen, dass Schutzbedürftige aus den Lagern auf den griechischen Inseln evakuiert werden. So bitten wir um Unterstützung der Amnesty-Online-Aktion   an Kanzlerin Merkel:

https://www.amnesty.de/mitmachen/petition/jetzt-menschen-aus-den-lagern-griechenland-evakuieren

Corona-Virus – Informationsangebote


Angesichts der aktuell vielen Fragen auch von Migrantinnen und Migranten zum Coranavirus weist die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration auf folgende Online-Informationsangebote in unterschiedlichen Sprachen hin:

https://www.integrationsbeauftragte.de/ib-de/amt-und-person/amt-und-aufgaben/corona-virus-1730818

https://handbookgermany.de/de.html

Eine Weiterletung dieser Information an Interessierte bzw. Betroffene wären wichtig!

UA zur Türkei – rechtswidrige Abschiebungen nach Syrien

Bitte unterstützen: Eilaktion zu rechtswidrigen Abschiebungen nach Syrien

Syrische Flüchtlinge sind nach wie vor von Abschiebungen aus der Türkei nach Syrien bedroht. Gleichzeitig planen die türkischen Behörden, eine große Zahl von ihnen in eine sogenannte „Sicherheitszone“ in Nordsyrien umzusiedeln. Dieses Gebiet ist eine aktive Konfliktzone – was nicht zuletzt die aktuellste türkische Militäroffensive in Nordostsyrien im Oktober 2019 belegt.
Hier bitte den Link nutzen und gleich online aktive werden:
https://www.amnesty.de/mitmachen/urgent-action/weiterhin-rechtswidrige-abschiebungen-nach-syrien?etcc_med=Newsletter&etcc_var=UA-NL&dat=KW47-2019

Gottesdienst am 26. September, dem Vorabend des Nationalen Tag des Flüchtlings: „Wir grenzen auf“ – Menschenhandel – Zwangsprostitution-Der Mensch als Ware?

Gottesdienst am 26. September, dem Vorabend des Nationalen Tag des Flüchtlings: „Wir grenzen auf“ – Menschenhandel – Zwangsprostitution-Der Mensch als Ware?

Das war das Thema unseres diesjährigen Gottesdienstes zum Nationalen Tag des Flüchtlings. Wir blickten nach Nigeria. Dort gelten Menschenhandel und Vertreibung als große Probleme, unter denen besonders Frauen leiden. Zu Tausenden werden Mädchen und junge Frauen, die sich in finanziellen und sozialen Notsituationen befinden, aus Nigeria nach Europa gelockt und zur Prostitution gezwungen. „Wenn ich versuche zu fliehen, dann bringen sie meine Familie und mein Kind um“, sagen betroffene Frauen. Unter falschen Versprechungen werden sie von Menschenhändlerinnen, sogenannten „Madams“, angeworben. Anschließend müssen sie meist an dem Juju-Ritual eines Predigers teilnehmen. Das ist eine Art Voodoo-Zauber, der sich am traditionellen Geisterglauben orientiert.

Die Puzzleteile der Rettungsringe wurden in dem Gottesdienst mit verschiedenen Botschaften und Forderungen beschriftet.

Beim anschließenden Austausch wurden viele interessante Gespräche geführt. Danke an SOLWODI, die mit einem Infotisch vertreten waren und so direkte Unterstützungangebote und ihre Arbeit im Allgemeinen vorstellen konnten.

Auch die Postkarte an Angela Merkel mit der Forderung, sich mit allen Mitteln dafür einzusetzen, dass:

  • alle derzeit in Libyen inhaftierten Flüchtlinge und Migrant_innen unverzüglich freigelassen werden,
  • alle Menschen auf dem Mittelmeer aus Seenot gerettet und an einen sicheren Ort gebracht werden,
  • mehr sichere und legale Zugangswege für Flüchtlinge aus Libyen nach Europa geschaffen werden, auch durch die Aufnahme in engagierten Kommunen

kam zum Einsatz.
Diese Forderungen können auch Online unterstützt werden:

https://www.amnesty.de/mitmachen/petition/seenotrettung-ermoeglichen-und-sichere-zugangswege-aus-libyen-nach-europa

Herzliche Einladung zum Asyl-Einführungsseminar vom 25.-27.10.2019 in Aachen

Asyl-Einführungsseminar vom 25.-27.10.2019 in Aachen

Am letzten Oktoberwochenende findet in Aachen ein Einführungsseminar in Kooperation von Amnesty International und der Bischöfliche Akademie, Leonhardstr. 18-20 in 52064 Aachen statt. Die die Bischöfliche Akademie (vormals August-Pieper-Haus) vom Hauptbahnhof in ungefähr fünf Minuten zu Fuß zu erreichen.

Es wurde ein Programm mit verschiedenen interessanten Themen zusammengestellt, damit Asylsuchenden auch in ihrem Asylverfahren gut beraten werden können.
Das Seminar bietet einen Überblick über den Ablauf des Asylverfahrens und über die Kriterien für die Zuerkennung der Flüchtlingseigenschaft, des subsidiären Schutzes und über die Feststellung von Abschiebungsverboten.  Weiter wird über die Rechtsmittel gegen negative Entscheidungen des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge informiert. In Arbeitsgruppen werden die vermittelten Informationen an Hand konkreter Einzelfälle vertieft. Zudem werden aktuelle politische Entwicklungen im Asylrecht besprochen.

Die Flyer-Pdf, über die auch eine Anmeldung stattfinden kann, kann hier heruntergeladen werden:
https://bak-ac.de/veranstaltungen/uebersicht/a-event/Einfuehrungsseminar-Asyl/?instancedate=1572019200000

Heute ist Weltflüchtlingstag!


Seenotrettung ermöglichen und sichere Zugangswege aus Libyen nach Europa schaffen!
Fordere von Kanzlerin Angela Merkel eine Kehrtwende in der europäischen Flüchtlingspolitik.
https://www.amnesty.de/

Gute Nachricht: Drei saudische Frauenrechtlerinnen sind frei!

Gute Nachricht: Drei saudische Frauenrechtlerinnen sind frei!
Bitte teile diese Aktion mit anderen! Je mehr wir werden, desto 
effektiver wird unsere Forderung sein! Mut braucht deinen Schutz: 
amnesty.de/mut-braucht-schutz

Bei unseren letzen Veranstaltungen zum Weltfrauentag und dem 
Wollsammeltaghaben wir uns für mutige Frauenrechtlerinnen in 
Saudi-Arabien eingesetzt. Nun gibt es endlich einen Grund zur Freude: 
Iman al-Nafjan, Aziza al-Yousef und Ruqayyaa al-Mhareb wurden nach zehn 
Monaten Gefängnis vorläufig auf Bewährung freigelassen. Endlich können 
sie ihre Liebsten wieder in die Arme schließen. Unser gemeinsamer 
Einsatz wirkt!

„Die Freilassung der drei Frauen war überfällig, da sie niemals hätten 
inhaftiert werden dürfen“, sagte Lynn Maalouf, Nahost-Expertin bei 
Amnesty International. „Sie wurden eingesperrt, von ihren Familien 
getrennt, gefoltert und bedroht – und das alles nur, weil sie sich 
friedlich für die Rechte von Frauen eingesetzt und ihre Meinung geäußert 
haben.“
Obwohl sie mit ihrem Einsatz die Aufhebung des Fahrverbots für Frauen 
erreicht haben, wurden sie im Mai 2018 inhaftiert.

Die Freilassung der drei Frauen darf nur ein Anfang sein. Denn noch 
immer sind viele Frauenrechtlerinnen in Saudi-Arabien im Gefängnis.

Außerdem müssen die saudischen Behörden alle Anklagen gegen die drei 
Menschenrechtler_innen und alle anderen Inhaftierten fallenlassen. Wir 
geben nicht auf, bis alle bedingungslos freigelassen werden.
Je mehr wir werden, desto effektiver wird unsere Forderung sein! Mut 
braucht deinen Schutz: amnesty.de/mut-braucht-schutz

Online-Aktion für die Menschenrechtsverteidigerin Eren Keskin

Bitte um Unterstützung: Online-Aktion für die 
Menschenrechtsverteidigerin Eren Keskin

Die deutsche Sektion von Amnesty hat heute im Rahmen der Kampagne für 
verfolgte Menschenrechtsverteidiger eine Online-Aktion für die türkische 
Menschenrechtsverteidigerin und Rechtsanwältin Eren Keskin gestartet. 
Ihr drohen viele Jahre Gefängnis sowie hohe Geldbußen, die in 
Haftstrafen umgewandelt werden, wenn sie sie nicht bezahlen kann. Die 
Inhaftierung von Eren Keskin wäre ein schwerer Schlag für den 
Menschenrechtsschutz in der Türkei. Der türkische Justizminister wird 
aufgefordert, dafür zu sorgen,

– dass die juristischen Schikanen gegen Eren Keskin umgehend beendet werden.
– dass Eren Keskin ihre Menschenrechtsarbeit ungehindert und ohne Angst 
vor Repressalien fortführen kann.

2001 hat Eren Keskin den Menschenrechtspreis der deutschen Sektion von 
Amnesty International erhalten. Den Aachener Friedenspreis erhielt Eren 
Keskin 2004. Wir sind seit 25-30 Jahren mit ihr eng verbunden.

Wir bitten um zahlreiche Unterstützung der Online-Petition, die hier zu 
finden ist: 
https://www.amnesty.de/mitmachen/petition/juristische-schikanen-gegen-eren-keskin-beenden?ref=23652

Um möglichst viele Unterzeichner_innen gewinnen zu können, wäre es 
schön, wenn der Link zur Online-Petition weiter geleitet werden könnte!

Alle Stricksachen, die für afghanische Flüchtlinge im Iran bestimmt waren, konnten verteilt werden.

Danke an alle, die unsere Aktion „Stricken gegen die Kälte“ und die Wollsammeltag unterstützen!

Inzwischen wissen wir ja, dass es nicht einfach ist, die von uns verschickten Sachen auch denen zukommen zu lassen, für die sie bestimmt sind. Nun ist es auch im Iran gelungen, dass alle Sachen verteilt werden konnten. 

Ein großes Dankeschön an diejenigen, die uns bei Versand uns Verteilen vor Ort durch ihren tatkräftigen Einsatz unterstützt haben. 

Hier eine Rückmeldung aus dem Iran: 

Meine Freundin im Iran hat erzählt, dass die Kinder sich riesig gefreut haben. Sie haben sogar gesagt, weil sie jetzt schöne warme Kleider geschenkt bekommen, werden sie in der Schule sehr fleißig sein mit der Hoffnung, dass sie nochmal so was bekommen können. Ist das nicht süß?!

 Vielen Dank euch für diese wertvolle Freude

Wir treffen und weiter jeden Mittwoch von 16 bis 18 Uhr im Welthaus an der Schanz zum gemeinsamen Stricken. Wir freuen uns über weitere Unterstützung beim Stricken.

Unser nächster Wollsammeltag findet am 20. März von 14 bis 17 Uhr in der Citykirche in Aachen statt. Da hoffen wir auf Ihre Woll- und Portospende und informieren über die Länder, für die wir uns engagieren.

Wenn Sie die Aktion finanziell unterstützen möchten, freuen wir uns über eine Spende auf folgendes Konto:
Bistum Aachen, Bank für Sozialwirtschaft Köln,
IBAN.: DE56 3702 0500 5112 2225 22,
BIC.: BFSW DE 33XXX,
Betreff: save me + Name und Anschrift (wenn eine Spendenbescheinigung gewünscht wird)