Kategorie: Allgemein

Weltfrauentag in der vhs Aachen

Zurück in die Vergangenheit? Diese Frage schwirrt bei der Auseinandersetzung mit dem Thema Antifeminismus in unseren Köpfen. Aber was ist Antifeminismus und welche Strategien nutzen die Neuen Rechten? Wie können wir dagegen argumentieren, unsere Stimme nutzen? Wie können wir den intersektionalen Feminismus mitdenken und wie sollten wir uns mit Männlichkeiten auseinandersetzen? Diese und anderen Fragen werden wir uns in beiden Workshop-Phasen auf den Grund.
Danke für den Impulsvortrag von Ronja Heukelbach (Projektreferentin von Spotlight – Antifeminismus erkennen und begegnen; Wuppertaler Initiative für Demokratie und Toleranz e.V.)

Es war ein interessanter und inspirierender Tag!

Zehntausende Tote, zerstörte Städte: Drei Jahre russischer Angriffskrieg gegen die gesamte Ukraine

Am 24. Februar 2025 jährte sich der russische Angriff auf die gesamte Ukraine zum dritten Mal. Das Grauen und die Gewalt gegen die ukrainische Zivilbevölkerung nehmen nach wie vor kein Ende. Russische Kriegsverbrechen sind in sehr hoher Zahl dokumentiert, doch die Verantwortlichen blieben bisher straffrei. Die USA unter Präsident Donald Trump verhandeln inzwischen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin um die Zukunft der Ukraine. Ein Frieden, der die Zivilbevölkerung schützt, ist zwar notwendiger denn je. Aber die Grundlage dafür darf nicht sein, dass begangene Kriegsverbrechen ungestraft bleiben und die Prinzipien des Völkerrechts und die Souveränität der Ukraine missachtet werden.

Menschen bei einer Mahnwache in Aachen zeigen ein Amnesty-Banner mit Aufschrift "Solidarität mit den Menschen in der Ukraine"

Neth Nahara ist frei!

Die Aktivistin Neth Nahara aus Angola ist frei!! Ihre Freilassung ist ein wichtiger Erfolg im Kampf für Meinungsfreiheit in Angola und zeigt auf, dass wir gemeinsam viel bewegen können. Ihre Freilassung ist auch den zahlreichen Briefen aus dem Briefmarathon zu verdanken.

Wir sehen: Der Briefmarathon wirkt! Also seid auch dieses Jahr im Dezember erneut dabei, wenn es wieder heißt: Schreib für Freiheit

Portrait von Neth Nahara

Kein Platz für Rassismus!

Demo in Aachen gegen Rechtsextremismus mit rund 8000 Teilnehmenden

In Aachen fiel die Demo eines Rechtspopulisten kleiner aus als gedacht. Mehrere Tausend Menschen stellten sich ihnen in den Weg, einige von ihnen gewaltsam. Zwei Polizisten wurden verletzt.

Statt der erwarteten 800 Teilnehmer waren der Polizei zufolge 150 Menschen zu der Demo gekommen, die ein selbst ernannter Rechtspopulist angemeldet hatte. Etwa 7.700 Menschen haben sich nach Polizeiangaben zu Gegendemonstrationen versammelt.

Mehr dazu: https://www1.wdr.de/nachrichten/aachen-demos-rechtsextremismus-100.html

Menschen sind nicht gleich, aber ihre Rechte!

Am 20. Dezember 2024 endete der diesjährige Briefmarathon

In der Aachener Citykirche und an zwei Eupener Schulen wurden viele Briefe unterschrieben. Hinter jeder Unterschrift steckt ein engagierter Mensch, der hinschaut, wo andere wegschauen. Dafür möchten wir DANKE sagen.

Jetzt heißt es Daumen drücken und hoffen, dass die Briefe tatsächlich zu positiven Veränderungen führen! Auf unserer Website informieren wir Sie gern über die jüngsten Entwicklungen: https://amnesty.de/briefmarathon-erfolge

Zwei Personen unterschreiben Briefmarathon-Briefe am Amnesty-Infostand in der Citykirche. Dahinter ist eine Pinwand mit den Plakaten zu den Fällen. An der Seite steht ein Roll-Up mit der Aufschrift "schreib für die Freiheit!"

STRICKEN GEGEN DIE KÄLTE – Das Strickcafe der Save-me-Kampagne

Wir freuen uns: 10 Umzugkartons mit wärmenden Wollsachen sind sowohl in die Ukraine, als auch im Libanon angekommen. Wir handhaben das pragmatisch: Wenn es nicht möglich ist, Pakete in den Libanon zu schicken, dann senden wir die gesammelten Kunstwerke in die Ukraine. Wenn es möglich ist, Pakete nach Beirut zu schicken, dann nutzen wir diese Gelegenheit und verschicken, was wir an fertigen Sachen haben, unmittelbar los.

Die benötigte Wolle wird zweimal im Jahr in der Aachener Citykirche gesammelt. Der nächste Termin: 20. März 2025, von 10 bis 17 Uhr.

Eine Stunde für die Menschenrechte

Dieser Einladung von AMNESTY INTERNATIONAL und MITEINANDER TEILEN folgten am Vorabend des Tags der Menschenrechte in Eupen, am 9. Dezember über 20 Personen.
Bei Wind und Regen wurde daran erinnert, dass am 10. Dezember 1948 die Vereinten Nationen die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte als Antwort auf die furchtbaren Verbrechen der NS-Zeit und des Zweiten Weltkrieges verabschiedeten. In der Erklärung wird als Ziel eine Welt proklamiert, in der alle Menschen frei von Furcht und Not leben können.

Keine Freiheit ohne Pressefreiheit

Die Fotoausstellung widmet sich prägenden Themen von „Reporter ohne Grenzen“ aus den vergangenen sechs Jahren. In „Love Radio“ aus 2018 zeigt die Fotografin Anoek Steketee, wie das Radio Menschen in Ruanda nach dem Völkermord wieder vereint. 2020 widmete sich Andrés Cardona in „Der ewige Albtraum“ dem anhaltenden Morden in seinem privaten Umfeld in Kolumbien. Ein Jahr später dokumentierte Violetta Savchits in „Gegen die Übermacht“ die Proteste in Belarus gegen die gefälschte Präsidentenwahl. 2022 beeindruckte die Arbeit eines anonymen Fotografen aus Myanmar, der den „Aufstand für Demokratie“ festhielt.
Die Ausstellung im Bilker Bunker (Bilker Bunker, Aachener Straße 39, 40223 Düsseldorf) bis zum 16. Dezember zu sehen.