El Salvador: Die Auswirkungen des Ausnahmezustands könnten Verbrechen gegen die Menschlichkeit darstellen
Ausnahmezustand in Permanenz, Riesenknäste, (para-)militärische Gewalt und extreme soziale Ungleichheit: Nicht erst unter der Herrschaft des Präsidenten Bukele ist El Salvador zum zentralamerikanischen Sinnbild von Demokratieabbau und einer dramatischen Verschlechterung der Menschenrechtslage geworden. Drakonisch werden auch ungewollt schwangere Frauen oder solche behandelt, die eine Fehlgeburt erleiden: Wegen eines seit 1998 geltenden absoluten Verbots von Abtreibungen landen viele von ihnen in den berüchtigten Gefängnissen des Landes. Noch immer leben in El Salvador aber auch jene gefährlich, die sich gegen solche Zustände zur Wehr setzen. Aus Anlass des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen thematisiert der Abend nicht nur die Unterdrückung von Frauen in El Salvador, sondern bringt auch Kämpfe gegen diese Missstände zur Sprache. Neben Wort- und Filmbeiträgen wird es Musik von Juan Pablo Raimundo geben, der selbst aus El Salvador stammt.
Herzliche Einladung zu dieser Kooperationsveranstaltung von Amnesty International, dem EineWeltForum Aachen und der vhs Aachen bei freiem Eintritt.

