„Wir grenzen auf“ – Menschenhandel – Zwangsprostitution – Gottesdienst & Begegnung mit Blick auf den Nationalen Tag des Flüchtlings

„Wir grenzen auf“ – Menschenhandel – Zwangsprostitution
Gottesdienst & Begegnung mit Blick auf den Nationalen Tag des
Flüchtlings am Freitag, 27. September 2019
in der Citykirche, An der Nikolauskirche 3 (Großkölnstraße) 52062 Aachen
Der Mensch als Ware?
Wir schauen nach Nigeria und wollen Menschenrechtsverletzungen benennen
und den Blick dafür schärfen, dass den Betroffenen ein Weg aus
mehrfachem Dilemma angeboten werden muss.
Menschenhandel und Vertreibung gelten als große Probleme in Nigeria,
unter denen besonders Frauen leiden. Zu Tausenden werden Mädchen und
junge Frauen, die sich in finanziellen und sozialen Notsituationen
befinden, aus Nigeria verschleppt und zur Prostitution gezwungen. Sie
landen auch in Europa. „Wenn ich versuche zu fliehen, dann bringen sie
meine Familie und mein Kind um“, sagen betroffene Frauen. Unter falschen
Versprechungen werden sie von Menschenhändlerinnen, sogenannten
„Madams“, angeworben. Anschließend müssen sie meist an dem Juju-Ritual
eines Predigers teilnehmen. Das ist eine Art Voodoo-Zauber, der sich am
traditionellen Geisterglauben orientiert.
Wir wollen gemeinsam hinschauen und aufmerksam machen.

Im Anschluss an die Veranstaltung freuen wir uns auf einen Austausch bei
einem kleinen Imbiss. Herzliche Einladung!

 

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