Kirchenasyl als Menschenrechtsschutz: Einführung in ein umstrittenes Thema

Das Kirchenasyl, als eine Bewegung von unten, war schon lange nicht mehr so im Zentrum des öffentlichen Interesses wie heute. Es gibt so viele Kirchenasyle wie seit den 1990ern nicht mehr. Zugleich war diese Praxis des Schutzes von geflüchteten Menschen vor inhumanen Härten durch Kirchengemeinden auch schon lange nicht mehr so umkämpft, wie es aktuell der Fall ist.
Die Zunahme der Abschiebungen, Verschärfungen im Asylrecht und der politische Rechtsruck setzen diese solidarische Form gemeindlicher Menschenrechtsarbeit von verschiedenen Seiten unter Druck. Und dennoch setzen sich viele Kirchengemeinden und Ordensgemeinschaften aktiv durch das Asyl in der Kirche für von Abschiebung bedrohte und illegalisierte Menschen ein.
Welche Entwicklungen gab es seit 2015 in der Kirchenasylarbeit und welche Herausforderungen ergeben sich hieraus? Wie können die Kirchen auch weiterhin durch diesen Einsatz Menschen Schutz gewähren und welche theologische Begründung ist hierfür notwendig?
Diese Fragen stellen sich die Referentinnen und Referenten Ingeborg Heck-Böckler, Benedikt Kern, Martin Pier und Karl Dyckmans.

Nach Verstreichen der Anmeldefrist am 14. Januar 2018 ist die Anmeldung nur noch per E-Mail (anne.schoepgens@bistum-aachen.de) oder telefonisch (0241/47996-25) bei Anne Schöpgens möglich.

Eine Kooperation zwischen der Amnesty-Asylgruppe Aachen und dem Institut für Theologie und Politik in Münster

Der Eintritt ist frei.

Ort:
Bischöfliche Akademie
Leonhardstr. 18-20
52064 Aachen
http://www.bischoefliche-akademie-ac.de

Veranstalter: Bischöfliche Akademie des Bistums Aachen
Veranstaltungsnummer: A 27967
Leitung: Dr. Marco Sorace
Referentinnen und Referenten:
Ingeborg Heck-Böckler, Eupen; Benedikt Kern, Münster; Martin Pier, Aachen; Karl Dyckmans, Aachen
Anmeldung:
Bischöfliche Akademie
Leonhardstr. 18-20
52064 Aachen
E-Mail: anne.schoepgens@bistum-aachen.de
Telefon: 0241/47996-25
Fax: 0241/47996-10