Veranstaltung am Weltflüchtlingstag in der Volkshochschule mit der Ausstellung „ „Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?“

Der 20. Juni wurde von der UN-Vollversammlung zum zentralen internationalen Gedenktag für Flüchtlinge ausgerufen.
Dieser Tag wird in vielen Ländern von Aktivitäten und Aktionen begleitet, um auf die besondere Situation und die Not von Millionen Menschen auf der Flucht aufmerksam zu machen.

Auch in diesem Jahr wird es dazu eine Kooperationsveranstaltung von Amnesty International- Asylgruppe Aachen, dem Eine-Welt-Forum und der Volkshochschule Aachen geben.

Beginnen wollen wir auf die aktuellen Zahlen, die das Flüchtlingshilfswerk der vereinetne Nationen (UNHCR) jedes Jahr an diesem Tag vorstellt.

Schwerpunkt der Veranstaltung wird die Ausstellung „ „Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?“
Aktuelle Phänomene mit Nord-Südbezug lassen sich kaum ohne einen Blick auf die Geschichte erklären. Wie entstand das transatlantische System, das durch Wirtschaft, Politik und Werte verbunden ist? Wo hat unsere aktuelle globale Arbeitsteilung ihren Ursprung? Wer profitiert von ihr und wer nicht? Was haben zwangsrekrutierte Kolonialsoldaten in beiden Weltkriegen mit der Etablierung der Demokratie in Deutschland zu tun? Diese und andere Fragen versucht die Ausstellung „Schwarz ist der Ozean – Was haben volle Flüchtlingsboote vor Europas Küsten mit der Geschichte von Sklavenhandel und Kolonialismus zu tun?“ von Serge Palasie zu beantworten. Ohne einseitige und wenig zielführende historische Schuldzuweisungen will die Ausstellung veranschaulichen, dass ahistorische Betrachtungsweisen immer auch politisch motiviert sind.
Serge Palasie (Eine Welt Netz NRW) ist Afrikanist und befasst sich seit seinem Studium mit der Entstehung des transatlantischen Raums und den damit verbundenen Auswirkungen. Fokus dabei: Die afrikanische Diaspora dies- und jenseits des Atlantiks. 2008 gründete er als einziger Bildungsinländer die erste afrikanische Hochschulgruppe an der Uni Köln. Seit 2011 arbeitet er als Eine-Welt-Promotor – zunächst für den Bereich Empowerment und interkulturelle Öffnung, seit 2016 für das Thema Fluchtursachen und globale Zusammenhänge.

Gerne laden wir zur Teilnahme an einer Fotoaktion, zum Thema Recht Asyl zu suchen ein. Der Satz „Ich stehe zum Menschenrecht Asyl zu suchen, weil….“ soll dafür ergänzt werden. Das Bekenntnis soll ein persönliches Bekenntnis zum Schutz des Menschenrechts auf Asyl sein.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen-herzliche Einladung sich mit uns über das Thema Flüchtlingsschutz auszutauschen!