Internationaler Tag der Migrantinnen und Migranten

Die Veranstaltung findet in Kooperation der Volkshochschule Aachen mit der Amnesty-Asylgruppe Aachen und dem Eine Welt Forum Aachen e.V. statt.

„Migranten haben mehr als nur Angst und Ungewissheit. Sie haben auch Hoffnung, Mut und die Entschlossenheit, sich ein besseres Leben aufzubauen. Mit der richtigen Unterstützung können sie einen Beitrag zum gesellschaftlichen Fortschritt leisten.“ Das erklärte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon 2012 in seiner Botschaft zum Internationalen Tag der Migranten.
Am 18. Dezember 1990 hatte die UN-Generalsversammlung die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Wanderarbeitnehmer und ihrer Familienangehörigen verabschiedet.
Seit dem Jahr 2000 macht der 18. Dezember auf die Rechte von Einwanderern aufmerksam.

Ban Ki-moon, Generalsekretär der Vereinten Nationen betonte in seiner Rede: „In Zeiten von Finanzkrisen sehen wir Sparmaßnahmen, die ausländische Arbeiter diskriminieren, ausländerfeindliche Sprüche, die zu Gewalt gegen Migranten ermutigen und Einwanderungsgesetze, die es der Polizei erlauben, Ausländer in ein gewisses Profil zu stecken. Während Wirtschaftskrisen ist es wichtig daran zu erinnern, dass alle Wirtschaftssektoren von ausländischen Arbeitern und Arbeitgebern abhängig sind.“
Derzeit gibt es mehr als 214 Millionen Migranten weltweit. Schwierige Flüchtlingsbedingungen führen vielerorts zu größeren Problemen, wie Menschenrechtsverletzungen, Armut und Diskriminierung.
Noch immer sehen zwei Drittel der Deutschen Probleme durch Zuwanderer. Das belegt eine Untersuchung im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Knapp zwei Drittel der Bürger sind der Auffassung, Zuwanderung führe zu zusätzlichen Belastungen in den sozialen Sicherungssystemen, zu Konflikten mit Einheimischen und zu Problemen in den Schulen.

Mit Betroffenen möchten wir uns zu diesem Thema austauchen. Herzliche Einladung dabei mitzuwirken.

Der Eintritt ist frei.