Kategorie: Mitmachen

Eil- und Solidaritätsaktion: 21-jährigen Syrer nicht in die Türkei abschieben!

Hier können Sie sich direkt an der Eilaktion für Noori beteiligen: https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-223-2016-2/fluechtling-freilassen?destination=node%2F5309

Seit sieben Monaten ist Noori (Namen zum Schutz der Person geändert), ein 21-jähriger Syrer, auf Lesbos in Haft. Er soll die erste Person werden, die im Rahmen des EU-Türkei-Deals in die Türkei abgeschoben wird, weil die Türkei für ihn „sicher“ sei. Auch ein Jahr nach in Kraft treten des EU-Türkei-Deals gab es eine solche Abschiebung bislang nicht. Die Menschen, die bisher zurück geführt wurden, hatten ihren Asylantrag zurück gezogen. Tatsächlich erfüllt die Türkei die Kriterien eines „sicheren Drittstaats“ aber nicht, wie Amnesty im Bericht „No safe refuge: Asylum-seekers and refugees denied effective protection in Turkey“ dokumentiert hat.

Damit ist Nooris Fall ein Präzedenzfall, der aktuell noch vor dem höchsten griechischen Verwaltunsgericht anhängig ist. Das Urteil des Gerichts kann jederzeit ergehen und dann wäre Noori konkret von der Abschiebung in die Türkei bedroht. Dies könnte auch dazu führen, dass nach Noori viele der tausenden Menschen auf den griechischen Inseln ebenfalls abgeschoben werden würden, weil ihr Antrag „unzulässig“ sei, obwohl sie Anrecht auf Schutz in Europa haben könnten.

Hier können Sie sich an der Eilaktion für Noori beteiligen: https://www.amnesty.de/urgent-action/ua-223-2016-2/fluechtling-freilassen?destination=node%2F5309

Außerdem möchten wir darum bitten, direkt an Noori zu schreiben. Denn Noori ist vor allem ein junger Mann, der seit Monaten in Haft sitzt und darunter auch psychisch leidet. Aufgrund seiner Erfahrungen in Syrien leidet er bereits an einer post-traumatischen Belastungsstörung. Mit Ihren Briefen können Sie ihm zeigen, dass er nicht so allein ist, wie er sich bestimmt oft fühlt.

Schicken Sie die Briefe bitte an:
Noori
c/o METAdrasi (NGO)
Pavlou Koudourioti 7
81100 Mytilene, Lesvos
GREECE

Jetzt Wollsammelaktion in der Citykirche

Bis 18 Uhr Wollsammelaktion in der Citykirche in Aachen. Wir freuen uns auf Ihre Woll- und Portospenden.

 

Wir bitten um Unterstützung: Wunschbäumchen in der Filiale der Deutschen Bank für alleinstehende junge Männer

Wie bitten um Ihre Beteiligung:
In der Filiale der Deutschen Bank am Friedrich-Wilhelm-Platz in Aachen hängen nun schon zum zweiten Mal Wunschkarten mit Weihnachtswünschen von alleinstehenden, geflüchteten Männern.
Wir bedanken uns für diese Unterstützung einer Personengruppe, die nicht so im öffentlichen Interesse steht.

Projekt „Meine Welt“ für Jugendliche

In dem Projekt „Meine Welt“ geht es darum, dass Jugendliche (14-18 Jahre) Plakate zu ihrer Sicht auf die Welt gestalten, also was ihnen wichtig ist, welche Botschaft sie haben, etc. Für die Ausarbeitung dieser Plakate gibt es ein Heft, das man mit der Anmeldung erhält und das Ideen und Anleitungen enthält.
Es besteht auch das Angebot, dass ein Mitarbeiter persönlich vorbeikommt und die Gestaltung der Plakate für die Jugendlichen anleitet. Als Abschluss der Aktion werden diese Plakate in einer Ausstellung in der Citykirche präsentiert und es werden Postkarten davon erstellt. Es können mehrere Gruppen teilnehmen (pro Plakat max. 8-10 Jugendliche).

meinewelt-flyer

Infos und Anmeldemöglichkeit zu dem Projekt gibt es unter diesem link: http://jugendarbeit-aachen.de/kurse-und-angebote—–details/meine-welt/c2f41f4b-6f3e-49c7-aa1d-366df70d0353?mode=detail

EILAKTION: Syrer in Gefahr in die Türkei abgeschoben zu werden (EU-Türkei Deal)

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer! Liebe Interessierte!

es geht um eine sehr dringende Eilaktion im Zusammenhang mit dem EU-Türkei-Deal. Aktuell läuft ein syrischer Flüchtling Gefahr, aufgrund des Konzepts des „sicheren Drittstaats“ in die Türkei abgeschoben zu werden.

Der 21-jährige Syrer Noori (Name aus Sicherheitsgründen geändert) befindet sich derzeit in Polizeihaft auf der griechischen Insel Lesbos. Nooris Asylantrag wurde in Griechenland abgelehnt, da die Türkei als „sicherer Drittstaat“ für ihn gesehen wird.

Die Türkei ist kein sicherer Staat für syrische Flüchtlinge, da sie keinen vollwertigen Flüchtlingsstatus gewährt. Eine staatliche Unterstützung ist für die Flüchtlinge nicht gewährleistet und die wenigsten können selbst ihren Lebensunterhalt bestreiten, weshalb viele Menschen unter erschreckenden Bedingungen leben müssen.

Noori hat Syrien im Juni 2016 verlassen und viermal versucht, in die Türkei einzureisen. Dabei wurde er von der türkischen Polizei verhaftet, geschlagen und wieder nach Syrien abgeschoben. Die Türkei ist also auch konkret für Noori kein sicherer Staat.

Zwar hat die griechische Regierung bisher bezüglich Noori noch keine Entscheidung getroffen, dennoch möchten wir die Eilaktion jetzt schon und so schnell wie möglich verbreiten, da die Zeit im Falle einer negativen Entscheidung für Noori drängt.

Es gilt jetzt schnell aktiv zu werden, um Noori vor einer Abschiebung und vor etwaigen Verletzungen seiner Menschenrechte zu bewahren.
Außerdem wollen wir ein Zeichen setzen, dass wir mit dem Abkommen mit der Türkei nach wie vor nicht einverstanden sind, da dieser mit den Menschenrechten nicht vereinbar ist.

Hier ist eine Online-Eilaktion, um Noori zu helfen: http://www.amnesty.de/urgent-action/ua-223-2016/drohende-abschiebung?destination=node%2F5309

Wir bitten darum, Noori mit Ihren Unterschriften zu unterstützen.

Petition zu sicheren Herkunftswegen aktualisiert und verlängert!

Liebe Amnesty-Unterstützerinnen und Unterstützer,

wir haben unsere Petition zu sicheren Zugangswegen bis Ende des Jahres verlängert und aktualisiert. Sie heißt nun „Flüchtlinge schützen – Ja zu sicheren Zugangswegen!“ (davor hieß sie Nein zum EU-Türkei Deal – Ja zu sicheren Zugangswegen!).

Ursprünglich sollte die Petition bis Mitte August 2016 laufen und im September auf internationaler Ebene übergeben werden – gemeinsam mit anderen Unterschriften, die Amnesty weltweit gesammelt hat.
Schon bei der Vorbereitung der Generalversammlung, die im Juli endete, zeigte sich, dass es nicht zu der geplanten internationalen Vereinbarung zur Verantwortungsteilung bei der Flüchtlingsaufnahme kommt, sondern lediglich zu einer Verpflichtung, innerhalb der kommenden zwei Jahre eine solche Vereinbarung zu entwickeln.

Deswegen haben wir beschlossen, die Petition zu verlängern und mit Ihrer Hilfe noch mehr Unterschriften zu sammeln, die wir dann zu einem strategisch sinnvollen Zeitpunkt übergeben werden!
Wir bitten um Unterstützung: http://action.amnesty.de/l/ger/p/dia/action3/common/public/?action_KEY=10345&d=1